Heilige Pilgerstätten: Wallfahrtsorte - Klosterkirchen

Geheiligte Orte in Bayern

PilgerSchon seit Jahrtausenden haben sich gläubige Christen auf den Weg gemacht, um eine heilige Stätte zu besuchen. Der Weg dahin sollte der Besinnung und Läuterung dienen, die Begegnung mit dem geheiligten Ort von Krankheit und Lasten befreien. Eine Tradition, die in Bayern nie abgebrochen ist und in den letzten Jahren neuen Zuspruch erfährt. Dabei sind viele Wallfahrtsorte in Bayern von internationaler Bedeutung. Die überwiegende Mehrheit der Bayerischen Wallfahrtsorte ist der Marienverehrung gewidmet. Am 15. August, dem Tag von Mariä Himmelfahrt, machen sich deshalb in ganz Bayern Gläubige auf dem Weg, um an einer Marienprozession teilzunehmen. Das besondere Pilgererlebnis ist hier das Wandern in der großen Gemeinschaft.

Wallfahrtsorte in Oberbayern

Gnadenkapelle Altötting

Gnadenkapelle Altötting Sie ist der weltweit berühmteste Wallfahrtsort Bayerns. Was wohl zum einen daran liegt, dass sie seit dem 17. Jahrhundert von mehreren (!) Päpsten bepilgert wurde. Und der jetzige Papst ist gar nur elf Kilometer von ihr entfernt aufgewachsen, was für einen neuen Pilgerstrom zur Gnadenkapelle gesorgt hat. Heiligtum von Altötting ist die Schwarze Madonna, um die sich einige Wunderlegenden ranken, soll sie doch im 15. Jahrhundert mehrere tote Kinder zu neuem Leben erweckt haben. Im Umgang der Gnadenkapelle befinden sich über 2.000 Votivbilder. Besonders stark wird der Pilgerstrom im Marienmonat Mai und natürlich zu Mariä Himmelfahrt, wo sich gleichzeitig mehrere Tausende Pilgerer auf den Weg zur Schwarzen Madonna machen. Ganz in der Nähe von Altötting befindet sich die Domstadt Freising. Pilgerer können in der Bischofsstadt noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten bewundern, darunter der Mariendom, den Barocksaal der Dom-Bilbliothek und die Schaugärten von Weihenstephan.

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Klosterkirche Andechs

Klosterkirche Andechs Neben der Gnadenkapelle von Altötting gehört Andechs zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten Bayerns. Die Wallfahrtskirche St. Nicolaus und Elisabeth liegt zusammen mit dem Kloster auf einer Anhöhe oberhalb des Ortes Herrsching am Ammersee und stellt damit ein beliebtes Ausflugsziel für Pilgerer und Wanderer dar. Bereits seit dem 12. Jahrhundert werden die drei Heiligen Hostien verehrt, die sich im Reliquienschatz der Kirche befinden. Beeindruckend ist auch die üppige barocke Ausschmückung der Kirche mit prächtigen Deckelgemälden und einem reich verzierten Orgelprospekt.

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Salvatorkirche in Bettbrunn

Die Salvatorkirche ist Ziel der ältesten Hostienwallfahrt in Bayern. Im Jahr 1125 soll sich hier ein Hostienwunder ereignet haben, das fortan Gläubige zu Pilgerwanderungen nach Bettbrunn bewegte.

Niederbayern

Wallfahrtskirche Bogenberg

Wallfahrtskirche BogenbergDie älteste Marienwallfahrtskirche von Bayern befindet sich im Bistum Regensburg im niederbayerischen Bogenberg. Die Wallfahrtstradition wird heute von der Holzkirchener Kerzenwallfahrt aufrecht erhalten. Alljährlich zu Pfingsten pilgern zahlreiche Gläubige von Holzkirchen aus zum 75 km entfernten Bogenberg. Die Strecke wird in zwei Tagesmärsche aufgeteilt. Die Kerze selbst ist ca. 13 m lang und wird von den Pilgerern abwechselnd getragen.

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Wallfahrtskirche St. Ägidius in Wollaberg

Schon allein wegen ihrer schönen Lage auf einem Berg ist St. Ägidius ein beliebtes Pilgerziel. Die Wallfahrtskirche befindet sich ganz in der Nähe zu Passau am Rande des Bayerischen Waldes.

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Schwaben

Wallfahrtsort Maria Vesperbild

Maria Vesperbild ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Schwaben. Jährlich kommen eine halbe Million Pilgerer hierher, um das „Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes“ zu verehren. Der Wallfahrtsort liegt ca. 30 km südwestlich von Augsburg und wurde bereits von Abgesandten des Vatikans besucht. Neben dem Vesperbild besuchen viele Pilgerer auch die Fatima-Grotte, in der sich die Fatima-Madonna befindet. Alljährlich zu Mariä Himmelfahrt werden prächtige Prozessionen zur Wallfahrtskirche Maria Vesperbild abgehalten.

Wallfahrtskirche Violau

Violau, ursprünglich Veilchenau, hat ebenfalls eine lange Wallfahrtsgeschichte hinter sich. In der hübeschen Kirche im Bistum Augsburg befindet sich ein Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, das jährlich von mehreren Tausend Pilgerern angebetet wird.

Wallfahrtskapelle Gschnaidt

Dieser Wallfahrtsort ist ein Anziehungspunkt für alle Pilgerer, die Bergwanderungen lieben. Umgeben von den Allgäuer Alpen und mitten im Wald findet man in Gschnaidt bei Frauenzell gleich zwei Wallfahrtskapellen. Zum Wallfahrtsort gehört auch die Gschnaidt-Wirtschaft mit ihrem Biergarten. Dank ihrer kommen hier religiöse Pilgerer, Wanderer und Urlauber zusammen, um gemeinsam Gottes schöne Natur zu feiern.

Oberpfalz

Wallfahrtskirche Mariahilf Amberg

Amberg ist der wichtigste Wallfahrtsort in der Oberpfalz. Die Geschichte seiner Wallfahrtskirche und ihres berühmten Gnadenbildes Mariahilf geht auf die Zeit der Pest zurück, die laut Legende durch die Gebete an die Heilige Maria beendet werden konnte. Heute werden in Amberg mehrere Feste zur Marienverehrung gefeiert, darunter der 2. Juli, der Tag der Mariä Heimsuchung. Tausende von Pilgerern kommen dann zusammen, um Predigten zu hören, aber auch, um gemeinsam Bier und Bratwurst zu verzehren.

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Franken

Basilika Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein

Basilika Vierzehnheiligen Die Wallfahrtsbasilika gehört zu den bekanntesten Wallfahrtsorten für Pilgerer, die Schutz bei den 14 Nothelfern suchen. Laut Legende hatte ein Schäfer vor ca. 500 Jahren an diesem Ort eine Heiligenerscheinung. Vierzehnheiligen ist auch eine wichtige Station auf dem Jakobsweg, dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Mittelpunkt der Basilika ist der Gnadenaltar der 14 Heiligen Nothelfer, ein prachtvolles Rokoko-Kunstwerk von Seltenheitswert. Die Basilika gehört zum Franziskanerkloster Staffelstein.

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  • Haus Otte

    Schlesierstrasse 8
    96231 Bad Staffelstein

  • FeWo Gebauer

    Pferdsfelder Weg 27
    96231 Bad Staffelstein


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Kloster Kreuzberg in Bischhofsheim

Ebenfalls zu einem Franziskanerorden gehört das Kloster Kreuzberg, das jährlich von mehr als einer halben Million Pilgerer besucht wird. Mit siebzig bis achtzig Wallfahrten pro Jahr ist das Kloster der meistbesuchte Wallfahrtsort Frankens. Die Anlage, die neben der Wallfahrtskirche auch einen Biergarten mit klostereigener Brauerei unterhält, wird auch „Der Heilige Berg der Franken“ genannt.

Wallfahrtsbasilika Gößweihstein in Forachheim

Pilgerstätte zur Heiligen Dreifaltigkeit, die Wallfahrtsbasilika gilt als schönste Kirche in der Fränkischen Schweiz, was vor allem an ihrer barocken Gesamterscheinung liegen dürfte. Im 18. Jahrhundert wurde sie als beliebtes Wallfahrtsziel völlig neu gebaut und erhielt sowohl in der äußeren Architektur als auch in der Innenausstattung eine reich verzierte barocke Gestalt. Nur das Gnadenbild der Heiligen Dreifaltigkeit stammt noch aus dem frühen 16. Jahrhundert.

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