München: Konzerte - Sehenswürdigkeiten

München - Kulturmetropole des Südens

München hat, abgesehen von den weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie die Münchner Frauenkirche, den Marienplatz oder das Olympiastadion, auch kulturell jede Menge zu bieten. Ausstellungen, Theater, Schauspiel, Oper, Ballett, Kunst, Galerien. Kultur pur. Freunde des Theaters finden in München eine äußerst vielfältige Theaterlandschaft, sie finden neben klassischen Inszenierungen auch experimentelles Theater oder Kabarett und andere Veranstaltungen auf großen und kleinen Bühnen zum Beispiel im Münchner Volkstheater oder im Wenning-Karl-Theater. Fans der Oper lassen sich in der Bayerischen Staatsoper vom Staatsorchester oder dem Staatsballett verzaubern. Die Karten für Oper und Ballett können bequem per Internet bestellt werden.

Für Interessierte der Kunst finden sich zahlreiche Galerien wie zum Beispiel die Alte Wiede-Fabrik, in der alle 6 Monate eine Gemeinschaftsausstellung der rund 25 freischaffenden Künstler ihre Werke zeigen, oder Museen wie die Alte und Neue Pinakothek oder das Lembachhaus.

Hochkultur aus Tradition

Alte Pinakothek Das Kulturangebot der Isarmetropole ist besonders vielschichtig: Münchens Theater gehören zu den renommiertesten Bühnen Deutschlands, seine Musikszene hat von Klassik über Jazz bis hin zu Popmusik alles zu bieten und ist auch neuesten Strömungen gegenüber stets aufgeschlossen; nicht zuletzt besticht seine Museumslandschaft durch hochkarätigen Sammlungen.

Wer die Geschichte Bayerns und Münchens betrachtet, wird schnell herausfinden, dass die Pflege von Kunst und Kultur hier zu allen Zeiten in hohen Ehren stand. Unter der über 700 Jahre dauernden Herrschaft der Wittelsbacher erlangte die Handels- und Residenzstadt München die Bedeutung eines Zentrums europäischer Kultur. Besonders hervorzuheben ist dabei der „Musenfürst“ Ludwig I. von Bayern. Viele Münchner Sehenswürdigkeiten wie die Glyptothek, die Alte Pinakothek, die Feldherrnhalle oder die Ludwigskirche sind während seiner Regierungszeit entstanden.

Erschaffen, Bewahren und Sammeln gehörte zu den vornehmsten Aufgaben der Wittelsbacher. Aus dieser Tradition heraus ist München zu einer der reichsten Kulturstädte Deutschlands geworden.

Bildquelle/Fotograf: Bjarne Geige

Museen und Galerien

Die Bestände der Münchner Museen und Galerien gehören zu den bedeutendsten der Welt. Von der Frühzeit über die Antike und das Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart hinein kann hier besichtigt, studiert oder einfach nur genossen werden, was Geschmack und Wissensdurst begehren. In über 50 Museen und Kunsthäusern kann die gesamte Palette der europäischen Kultur bewundert werden.

Alte PinakothekDie Alte Pinakothek präsentiert die europäische Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts. Durch die großen Meister wie Dürer, Rembrandt, Rubens und Leonardo da Vinci erlangte die Sammlung Weltgeltung. Europäische Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts ist in der Neuen Pinakothek zu sehen. Münchens dritte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, ist eines der weltweit größten Museen für die bildenden Künste des 20. und 21. Jahrhunderts. Unter einem Dach erlebt der Besucher hier in vier verschiedenen Sammlungen Malerei, Grafik, Skulptur, Design, Architektur und Installationen.

Die Sammlung des Museums Brandhorst umfasst Werke wegweisender Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Werke der Gruppe „Der Blaue Reiter“, zu der Künstler wie Kandinsky, Klee, Macke, Marc und Münter zählen, haben in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ihre Heimat gefunden. Ein anderer Schwerpunkt des Hauses liegt auf internationaler zeitgenössischer Kunst. (Hinweis: Wegen Umbau und Renovierung ist das Lenbachhaus voraussichtlich bis 2012 geschlossen.) Wechselausstellungen zur klassischen und zeitgenössischen Moderne werden im benachbarten Kunstbau, der Dependance am U-Bahnhof Königsplatz gezeigt. Die Glyptothek, das älteste für die Öffentlichkeit gebaute Münchner Museum, beherbergt eine der führenden Sammlungen von Skulpturen aus griechischer und römischer Zeit. Meisterwerke griechischer Keramik haben in den Staatlichen Antikensammlungen gegenüber ihr Zuhause gefunden.

Haus der KunstEinen festen Platz im Kunstbetrieb der Stadt nehmen auch die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung mit ihren vielbeachteten Sonderausstellungen und das Haus der Kunst mit ihren großen Schauen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und zur internationalen Gegenwartskunst ein. Vorwiegend junge Künstler finden ihr Forum u.a. in der Lothringer 13, dem städtischen Ausstellungshaus im Stadtteil Haidhausen. 1903 von dem Ingenieur Oskar von Miller gegründet, ist das Deutsche Museum heute eines der weltweit bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Museen. Mit rund 55.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und einem umfangreichen Bestand an wertvollen technischen und naturwissenschaftlichen Originalexponaten vermittelt das Museum auf spannende und populäre Weise die technisch-naturwissenschaftlichen Errungenschaften der letzten 100 Jahre und den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel. Im ZNT (Zentrum Neue Technologien) in der ehemaligen Eisenbahnhalle des Deutschen Museums werden jüngste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung gezeigt. Die Flug- und Raumfahrtabteilung ist vor den Toren der Stadt in der Flugwerft Schleißheim zu besichtigen. Die Fahrzeuge, die zur schnellen Fortbewegung zu Lande gebaut wurden, sind im Verkehrszentrum Deutsches Museum auf der Theresienhöhe zu sehen.

Deutsche-MuseumWer sich für die Stadt- und Zeitgeschichte Münchens interessiert, besucht das Münchner Stadtmuseum am St.-Jakobs-Platz. In der 2008 eröffneten neuen Dauerausstellung „Typisch München !“ sind die bedeutendsten Werke zu sehen, die das Museum seit seiner Gründung im Jahre 1888 gesammelt hat. Weitere Schwerpunkte sind die Ausstellung zum Nationalsozialismus in München zwischen 1918 und 1945 sowie die Sammlungen Fotografie, Musik und Puppentheater/Schaustellerei. Das 2007 eröffnete Jüdische Museum München gegenüber ist Teil des neuen architektonischen Ensembles am St.- Jakobsplatz mit der neuen Hauptsynagoge und dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Das Museum spiegelt die gesamte Vielfalt Münchner jüdischer Geschichte und Kultur wider - einschließlich des jüdischen Lebens und jüdischer Kunst und Kultur heute.

Zu einem Museumstag in München gehört auch ein Besuch im skurrilen Zauberreich des Valentin-Karlstadt-Musäums im Isartor. Der 1882 geborene Schauspieler, Komiker, Autor und Filmemacher Karl Valentin gehört zu den vielseitigsten und größten Künstlern, die München hervorgebracht hat.

Bildquelle/Fotograf: Wilfried Hösl, T. Krüger, Wilfried Hösl

Theater und Konzerte

NationaltheaterRund 58 kleine und große Theaterhäuser bieten in München ein vielfältiges Programm. Die berühmten Opern- und Ballettstars der Welt treten im Bayerischen Nationaltheater auf. Im Sommer locken die berühmten Opernfestspiele Tausende von Besuchern an; weitere bekannte Spielstätten für Oper, Operette und Musiktheater sind Gärtnerplatzund Prinzregententheater. Shows und Musicals zeigt das Deutsche Theater. Zu den renommiertesten Schauspielhäusern Deutschlands zählen die Münchner Kammerspiele, ein Jugendstilhaus mit progressivem Theaterkonzept. Spielstätten des Bayerischen Staatschauspiels sind das Residenztheater, der Marstall und das Cuvilliéstheater.

Zweimal im Jahr, im Sommer und im Winter, findet das Tollwoodfestival statt und bietet dann in seinen Zelten weitere originelle Spielstätten für Theater, Zirkus, Oper und Musik. Drei Orchester von Weltruf beherrschen die klassische Musikszene der Stadt: die Münchner Philharmoniker, das Bayerische Staatsorchester und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit ihren drei weltberühmten Dirigenten Christian Thielemann, Kent Nagano und Mariss Jansons. 1985 erhielten die Münchner Philharmoniker ein eigenes Haus, die Philharmonie im Kulturzentrum am Gasteig, mit 2400 Plätzen einer der größten Konzertsäle Deutschlands.

In München gibt es auch eine große Anzahl kleinerer Orchester. Der musikalische Nachwuchs wird an der Hochschule für Musik und Theater München und auf der Bayerischen Theaterakademie August Everding ausgebildet.

Bildquelle/Fotograf: Ulrike Romeis

Schlösser und Kirchen

Residenz Nicht nur Oberbayern, sondern auch die Stadt München hat prachtvolle Schlösser zu bieten: Die Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands. Sie war bis 1918 Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher Herrscher. Zu den Höhepunkten zählen zum Beispiel die Schatzkammer und das Antiquarium, ein prächtiger Festsaal aus der Renaissance. Die weitläufige Barockanlage Schloss Nymphenburg wurde als Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten gebaut. Der Schlosspark mit seinen abwechslungsreichen Landschaftspartien und Seen ist eines der schönsten Gartenkunstwerke weit über München hinaus. Vier Parkburgen aus dem 18. Jahrhundert, darunter das Rokoko-Jagdschlösschen Amalienburg, erwarten den Besucher. Schloss Schleißheim, eine der bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands, liegt vor den Toren Münchens. Das Neue Schloss gilt als Kurfürst Max Emanuels Versailles; berühmt ist die prunkvolle Innenausstattung. Im Schlosspark gegenüber ließ der Kurfürst das Jagd- und Gartenschlösschen Lustheim errichten. Heute birgt Schloss Lustheim die weltberühmte, und nach Dresden wichtigste Sammlung früher Meißener Porzellane.

Am westlichen Stadtrand ist die Blutenburg gelegen, ein spätgotisches Jagd- und Wasserschlösschen der Wittelsbacher; zu der Anlage gehört auch eine Schlosskapelle mit qualitätvollen spätgotischen Malereien und Skulpturen. Die Blutenburg ist heute Sitz der Internationalen Jugendbibliothek.

TheatinerkircheUnter den rund 300 Kirchenbauten Münchens sind fast alle Stilrichtungen vertreten. Da ist die älteste Münchner Pfarrkirche, die Peterskirche („Alter Peter“) aus dem 11. Jahrhundert; ebenfalls im Zentrum finden wir das Wahrzeichen der Stadt, die Domkirche Zu Unserer Lieben Frau, Metropolitankirche des Erzbistums München-Freising, ein spätgotischer Hallenbau des 15. Jahrhunderts, ausgestattet mit Kunstwerken aus fünf Jahrhunderten; die Theatinerkirche (1667), eine italienisch geprägte Barockkirche; die St.-Anna-Klosterkirche (1733), die erste Rokokokirche Münchens und Altbayerns sowie die Asamkirche (1733-46), ein Meisterwerk des bayerischen Rokoko. Ein Beispiel gelungener moderner Kirchenarchitekur ist die Herz-Jesu-Kirche in München-Neuhausen. Die 2006 eröffnete neue Hauptsynagoge Ohel Jakob am St.-Jakobs-Platz gehört derzeit zu den größten Synagogenneubauten in Europa.

Bildquelle/Fotograf: Fritz Mader, Peter Schinzel

Neue Architektur in München

Deutsche-MuseumMünchens charmante Mischung aus Tradition und Moderne zeigt, dass innovatives Bauen und alte Schönheit einander nicht ausschließen. Umsichtigen stadtplanerischen Entscheidungen ist zu verdanken, dass der historische Kern nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wiederaufgebaut wurde, und die Millionenstadt überschaubar geblieben ist. Heute setzen Aufsehen erregende moderne Bauten neue Akzente in der Stadtlandschaft und machen aus München eine lebendige, offene Stadt. Ob Jüdisches Zentrum oder Allianz Arena; Museum Brandhorst oder BMW-Welt - Münchens neue Architektur schafft Orte der Begegnung und des kulturellen Austauschs, der Sinnenfreude und der Lebenslust.

Bildquelle/Fotograf: Christl Reiter

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der bedeutendsten modernen Architekturbauten Münchens:

Jüdisches Zentrum Jakobsplatz

Das Gebäude-Ensemble des Jüdischen Zentrums am St.-Jakobs-Platz besteht aus der Ohel Jakob Synagoge, dem städtischen Jüdischen Museum sowie dem Gemeindehaus mit Schule, Kindergarten und einem Restaurant. Als wichtigstes Bauwerk steht die Synagoge frei auf dem Platz. Ihr mit Natursteinen verkleideter Sockel erinnert an den Jerusalemer Tempel. Der lichte Glasaufbau mit einer Tragstruktur aus Stahl, die an ineinander verschachtelte Davidsterne denken lässt, steht für das Stiftszelt. Im Innenraum sind Zedernholz aus dem Libanon und Stein aus Israel die bestimmenden Materialien.

Architekten: Wandel, Hoefer und Lorch (Saarbrücken)
Fertigstellung: 2006 (Synagoge) und 2007 (Gemeindehaus und Museum)
Standort: St.-Jakobs-Platz, Zentrum

Herz Jesu Kirche

Münchens modernes Gotteshaus beeindruckt durch seine klare und reduzierte Formensprache. Es gibt keine Ornamente oder Malereien, die von der inneren Einkehr ablenken könnten. Edle Materialien und das Licht, das durch die äußere Glashülle hereinfällt und im Innenraum durch senkrecht stehende Lamellen aus hellem Holz gefiltert wird, schaffen eine warme und besinnliche Atmosphäre. Das monumentale, zweiflüglige Eingangstor aus blauem Glas, das fast die gesamte Kirchenfassade einnimmt, wird im Sommer zu Konzerten und Festlichkeiten geöffnet.

Architekten: Allmann Sattler Wappner (München)
Fertigstellung: 2000
Standort: Lachnerstraße 8, Stadtteil Neuhausen

Museum Brandhorst

Mit dem jüngsten Zuwachs, dem Museum Brandhorst, wird das Münchner Kunstareal auf eindrucksvolle Weise erweitert. Das von dem deutsch-britischen Architektenteam Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton entworfene Museum zieht mit seiner Sammlung nicht nur die Liebhaber der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts an, sondern ist mit seinem modernen Lichtkonzept, das vorrangig auf Tageslicht setzt und durch die energiesparende Technik bei der Regulierung der Raumtemperatur richtungsweisend in der Museumslandschaft. Auch architektonisch beeindruckt der Bau, dessen Außenhaut aus 36 Tausend glasierten Keramikstäben in verschiedenen Farben schimmert; innen entfaltet sich der Bau in drei Ausstellungsebenen, die durch eine großzügige Treppe miteinander verbunden sind.

Architekten: Architekturbüro Sauerbruch Hutton (Berlin)
Eröffnung des Museums am 21. Mai 2009
Standort: Theresienstraße 35a, Stadtteil Maxvorstadt

Pinakothek der Moderne

Neue Pinakothek Vier weltweit bedeutende Sammlungen aus den Bereichen Kunst, Graphik, Design und Architektur sind auf 12.000 qm unter einem Dach vereinigt. Die offene und großzügige Architektur lädt dazu ein, neue, überraschende Einblicke zu gewinnen und Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Ausstellungsbereichen zu entdecken. Alle Sammlungen werden über die Rotunde, die zentrale Glaskuppel-überwölbte Halle, erschlossen. Im tresorartigen Untergeschoss befindet sich unter der zentralen Rotunde der Dauerausstellungsbereich für internationalen, zeitgenössischen Autorenschmuck (Danner Rotunde).

Architekten: Architekten: Stephan Braunfels (München) Landau + Kindelbacher (München) für die Danner Rotunde
Stephan Braunfels (München) Landau + Kindelbacher (München) für die Danner Rotunde
Fertigstellung: Architekten: Stephan Braunfels (München) Landau + Kindelbacher (München) für die Danner Rotunde
2002; 2004 (Danner Rotunde)
Standort: Architekten: Stephan Braunfels (München) Landau + Kindelbacher (München) für die Danner Rotunde
Kunstareal Barer Straße 40, Stadtteil Maxvorstadt

Bildquelle/Fotograf: Jürgen Sauer

Erweiterung Akademie der Bildenden Künste

In unmittelbarer Nachbarschaft zum palastähnlichen Akademiebau des 19. Jahrhunderts fordert der moderne Erweiterungsbau spannungsvoll zum größtmöglichen Gegensatz heraus. Ein funktionales Netz von diagonalen Rampen und Verbindungsstegen aus Stahlbeton erschließt die unterschiedlichen Gebäudeteile und Fachbereiche. Glasfassaden und Atelierterrassen schaffen die Verbindung zum Außenraum und zum Garten.

Architekten: Architekturbüro Coop Himmelb(l)au (Wien)
Fertigstellung: 2005
Standort: Akademiestraße 2, Stadtteil Schwabing

Geschäfts- und Verwaltungsbauten:

Alter Hof

Der Alte Hof war vom 13. bis 15. Jahrhundert die Herzogs- und Kaiserresidenz der Wittelsbacher. Die historisch besonders wertvollen Gebäudeteile, der Zwingerstock und der Burgstock mit seinem spätgotischen Gewölbekeller, wurden durch den Eigentümer, den Freistaat Bayern, saniert. Im Erdgeschoss des Burgstocks ist der „Info-Point Museen und Schlösser“ eingezogen. Die anderen Gebäudeteile wurden an einen privaten Investor vergeben. Dabei erfolgte der Umbau des denkmalgeschützten Lorenzistocks nach den Entwürfen von Professor Peter Kulka. Die beiden Gebäudeteile Brunnenstock und Pfisterstock wurden abgerissen und durch das Architekturbüro Auer + Weber neuerbaut. Läden, Büros; Wohnungen und ein Restaurant beleben das historische Areal.

Architekten: Auer+Weber+Assoziierte (Stuttgart und München),
Peter Kulka (Köln und Dresden)
Fertigstellung: 2006
Standort: Altstadt

Fünf Höfe

Ein ehemals geschlossener Altstadtblock aus historischen Gebäudeteilen und Fassaden wurde von den Architekten Herzog & de Meuron in ein vielgestaltiges Ensemble aus zusammenhängenden Höfen und Passagen mit eleganten Läden, Cafés und Restaurants umgebaut. In den Fünf Höfen ist auch die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zu Hause. Bei einem Besuch der Fünf Höfe lassen sich Kunst, Kultur, Shopping sowie Essen und Trinken in stilvollem Ambiente auf ideale Weise miteinander verbinden.

Architekten: Herzog & de Meuron (Basel), Hilmer und Sattler (München) für den zweiten Bauabschnitt mit der Fassade zur Salvatorstraße
Fertigstellung: 2003
Standort: Zwischen Theatiner- und Kardinal-Faulhaberstraße, Altstadt

Maximilianhöfe

Hinter der Bürklein-Fassade, die im historischen Stil der Maximilianstraße des 19. Jahrhunderts rekonstruiert wurde, erstreckt sich zum Marstallplatz ein moderner, vollständig verglaster Gebäudekomplex. Von Passagen aufgelockert, umfasst der Block exklusive Büro- und Geschäftsräume, das neue Probengebäude von National- und Residenztheater mit Kartenvorverkaufsstelle sowie die historische Säulenhalle des ehemaligen Königlichen Marstalls, in die ein Gastronomiebetrieb eingezogen ist.
Architekten: Gewers, Kuehn & Kuehn (Berlin)

Fertigstellung: 2003
Standort: Maximilianstraße 10, Altstadt

BMW Welt

In unmittelbarer Nachbarschaft zu den schwingenden Dächern der Olympiaanlagen und dem vierzylindrigen BMW-Hochhaus gelegen, stellt sich die BMW Welt als jüngstes Bauwerk des Münchner Konzerns der architektonischen Herausforderung und präsentiert sich aufsehenerregend als transparenter, kurvig-bewegter Doppelkegel. Das neue Verkaufs-, Auslieferungsund Erlebniszentrum von BMW bietet zusammen mit dem BMW Museum und der BMW Werkführung ein umfassendes Markenerlebnis am Standort München.
Architekten: Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au, Wien)

Fertigstellung: 2007
Standort: Lerchenauer Straße 57 / Ecke Georg-Brauchle-Ring, Stadtteil Schwabing

Hochhäuser:

Highlight Munich Business Towers - „Münchner Tor“ Zwei schlanke 113 und 126 Meter hohe, oben abgeschrägte Türme aus Glas und Stahl sind durch drei transparente Brücken miteinander verbunden. Durch die lichte, offene Bauweise wirkt das aufragende Ensemble wie ein „Tor“, das diejenigen, die sich München aus Richtung Flughafen nähern, schon von weitem begrüßt.

Architekt: Helmut Jahn (Murphy/Jahn, Chicago)
Bauzeit: 2002-2004
Standort: Mies-van-der-Rohe-Straße 4-10, Parkstadt Schwabing

Uptown München

Mit seinen 146 Metern ist der am Mittleren Ring steil aufragende Büro-Quader das höchste Gebäude Münchens und prägt als unübersehbares vertikales Element die Stadtsilhouette. Zu dem von einer gläsernen Hülle umgebenen Hochhaus gehören vier niedrige Basisbauten sowie ein Wohngebäude.

Architekten: Ingenhoven und Overdiek (Düsseldorf)
Fertigstellung: 2004
Standort: Georg-Brauchle-Ring 50-66, Stadtteil Moosach

Mercedes-Benz Center

Der transparente Gebäudekomplex an der Donnersberger Brücke besteht aus dem markanten ellipsenförmigen, 65 Meter hohen Turm und dem Ausstellungshaus aus Glas, das an ein überdimensionales Schaufenster denken lässt.
Architekten: Peter Lanz (München, Berlin) und Partner

Fertigstellung: 2003
Standort: Arnulfstraße 61-71; Stadtteil Neuhausen

Am Stadtrand:

Allianz Arena

Münchens spektakuläre neue Fußball-Arena - sie gilt als das modernste Stadion Europas - wirkt durch seine ungewöhnliche Bauweise fast schwerelos. Außenhaut und Bedachung des Stadions bestehen aus Tausenden von rautenförmigen Luftkissen, die bei Heimspielen der beiden Münchner Vereine FC Bayern und TSV 1860 in den Farben weiss, blau und rot leuchten - je nach dem, welcher der jeweiligen Vereine gerade spielt. Der Innenraum mit den drei atemberaubend steilen Rängen (66 000 Sitzplätze) garantiert eine unmittelbare Nähe zum Spielgeschehen.

Archtitekten: Herzog und De Meuron (Basel)
Fertigstellung: 2005
Standort: Werner-Heisenberg-Allee 25 in München-Fröttmaning, am nördlichen Stadtrand

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Text mit freundlicher Genehmigung von: Tourismusamt Landeshauptstadt München

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