Älteste Stadtkerne: von Augsburg bis Seßlach

Die Ältesten Städte Bayerns - eine Zeitreise durch die Jahrhunderte

Für Liebhaber historischer Architektur ist Bayern ein einziges großes Freiluftmuseum. Von den mittelalterlichen Städten in Franken über geschichtsträchtige Burganlagen bis hin zu den märchenhaften Residenzbauten der Bayerischen Könige - der Besuch der alten Bayerischen Städte ist eine Zeitreise durch die Jahrhunderte.

Augsburg - die älteste Stadt Bayerns

Augsburger Rathaus und Perlachturm Augsburg ist die zweitälteste Stadt Deutschlands und die älteste in Bayern. Sie wurde 15 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus am Zusammenfluss von Lech und Wertach gegründet. Ihre wirtschaftliche Blüte erreichte die freie Reichsstadt im 15. und 16. Jahrhundert durch die Handels- und Bankgeschäfte der Fugger und Welser. Nach dem 30-jährigen Krieg blühte in Augsburg vor allem das Kunsthandwerk der Gold- und Silberschmiede und der Drucker. Das Rathaus mit dem Goldenen Saal, der Dom, drei Prachtbrunnen, die Fuggerei, das Schaezlerpalais und die Augsburger Puppenkiste sowie die idyllische Altstadt mit Brechthaus und Mozarthaus zählen zu den größten Sehenswürdigkeiten.

Heute ist Augsburg eine moderne Großstadt mit über 265.000 Einwohnern und einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in Bayern, die historische Altstadt wird jedoch als wichtiges Kulturdenkmal erhalten und sorgsam gepflegt.

Tourist-Tipps
  • Tenmanya

    Friedberger Strasse 106
    86163 Augsburg

  • Spezi

    Kurze Wertachstrasse 6
    86153 Augsburg


Zur Tourismus-Suche für Bayern

Regensburg - Weltkulturerbe mit allen Sinnen erleben

Regensburg Nicht erst seit der Ernennung zum Weltkulturerbe der UNESCO weiß man, dass Regensburg ein ganz besonderes Erlebnis ist. Davon zeugen die stetig wachsenden Besucherzahlen der 2000-jähringen römischen Stadt an der nördlichsten Spitze der Donau. Eine Stadt, die man sehen - hören - riechen - schmecken - fühlen kann. Diesem reizvollen Spiel der Sinne geben sich die Touristen der bayerischen Stadt an der nördlichsten Spitze der Donau hin, um dabei zu erleben, zu entdecken und zu bestaunen. Denn Regensburg hat für jeden Sinn etwas zu bieten.

Gesehen werden wollen die zahlreichen Werke romanischer und gotischer Baukunst in der vom zweiten Weltkrieg weitgehend verschonten historischen Altstadt. Keine andere Stadt Mitteleuropas spiegelt die wichtigen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Entwicklungen des hohen Mittelalters in ihrem noch vorhandenen Baubestand so lebendig wider. Geschichte, soweit das Auge reicht:

Die bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt wie der Dom, das Rathaus, die Innenhöfe und Hauskapellen der mittelalterlichen Bürgerhäuser, das Schloss der Fürsten Thurn und Taxis, die romanischen Sakralbauten oder die gotischen Bettelordenskirchen lassen sich alle zu Fuß durch die verwinkelten Gässchen der verkehrsberuhigten Altstadt erkunden.

Die Jahrhunderte alte Steinerne Brücke gehört zu den Hauptwerken europäischer Brückenbaukunst des Mittelalters und bietet eine malerische Kulisse für einen Stadtspaziergang. Wer genau hinhört, gewinnt nicht selten den Eindruck, die Steine würden Geschichten erzählen. Der Blick auf die nahezu zwanzig erhaltenen Turmbauten, die bunten Häuser und die Torbögen der Stadt, lässt ein südländisches Flair aufkommen und den Betrachter verstehen, warum die Donaumetropole auch die „nördlichste Stadt Italiens“ genannt wird.

Tourist-Tipps

Zur Tourismus-Suche für Bayern

Rothenburg ob der Tauber
Sinnbild für deutsche Romantik

Rothenburg ob der Tauber Mit ihren 11.300 Einwohnern darf sich Rothenburg rühmen, vielleicht die bekannteste Kleinstadt Deutschlands zu sein. Millionen von Besuchern lassen sich vom einmaligen Zauber dieser Stadt mit seiner märchenhaften Silhouette und der romantischen, mittelalterlichen Architektur jedes Jahr gefangen nehmen. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt ist wie ein Blättern in einem dicken Geschichtsbuch - nur nicht so langweilig, denn deutsche Geschichte begegnet dem Gast auf Schritt und Tritt.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Rothenburg die „Empfangsstube Bayerns“ genannt wird. Auch als fränkisches Jerusalem wird es aufgrund seiner Lage oberhalb der Tauber bezeichnet. Bilder von Rothenburg ob der Tauber kann man neben Sehenswürdigkeiten wie dem Kölner Dom, dem Schloss Neuschwanstein oder auch dem Brandenburger Tor finden - für Deutschland als Reiseland. Die mittelalterlichen Mauern und Türme der kleinen Tauberstadt sind weltbekannt. Die prächtigen Renaissancefassaden, kleinen Gässchen und verwunschenen Winkel, faszinieren heute mehr denn je. Die Tausendjährige Geschichte Rothenburgs verbindet sich mit der Idylle einer kleinen Stadt und ihrer Weltoffenheit zu einem einzigartigen Charme. Eine romantische Auszeit von der ruhelosen Gegenwart kann hier gefunden und genossen werden. Es gibt wohl kaum eine andere Stadt dieser Größe, in der sich so viele Menschen aus allen Kontinenten begegnen.

Die Ursprünge der Stadt gehen zurück auf die Zeit des 12. Jahrhunderts und man findet heute noch Tore, Türme und mächtige Mauern, die aus dieser Zeit stammen. Im Mittelalter zählte Rothenburg zu den mächtigsten Städten im Süden des Landes - Dank Bürgermeister Heinrich Toppler, unter dem die Stadt aufblühte und einen frühen wirtschaftlichen und politischen Höhepunkt erreichte. Aber in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ging politischer Einfluss und Reichtum zurück. 1802 wurde die ehemals Freie Reichsstadt dann in das Königreich Bayern eingegliedert, wodurch sie vorerst ins Abseits geriet.

Durch die Maler und Dichter der Romantik, wurde das „Schatzkästlein“ Rothenburg, in dem man meint die Zeit sei scheinbar stehen geblieben, neu entdeckt und das lockte erste Besucher, auch aus dem Ausland, in die Stadt hoch über dem Taubergrund. Der Rothenburger Glasermeister Adam Hörber hatte 1881 die Idee, ein Stück Geschichte Rothenburgs in einem historischen Theaterstück zu verewigen. Es war 1631 als Bürgermeister Nusch einer Sage nach die Stadt vor der Zerstörung durch den Feind rettete, indem er einen Humpen, gefüllt mit mehr als drei Liter Wein, auf einen einzigen Zug austrank. Dieser „Meistertrunk“ diente Adam Hörber als Grundlage für seine Idee. Er konnte es nicht wissen, dass er mit dem „Meistertrunk“ die Grundlage legte für den Tourismus in Rothenburg.

Bei über dreitausend Gästebetten in allen Preiskategorien findet jeder Gast ein entsprechendes Zimmer. Warum sollte er sich nicht dort wohlfühlen, wo früher schon Kaiser und Könige genächtigt haben?

Tourist-Tipps
  • Adria

    Rödergasse 36
    91541 Rothenburg ob der Tauber


Zur Tourismus-Suche für Bayern

Nürnberg - die Stadt der Kaiserburg

Nürnberg Fast 1000 Jahre ist Nürnberg alt: Am 16. Juli 1050 wurde in „Norenberc“ die Freilassung einer Leibeigenen beurkundet. Dieses Datum gilt als Stadtgründungstag. Im Mittelalter wurde Nürnberg zu dem Ort bestimmt, in dem jeder neugewählte deutsche Kaiser seinen ersten Reichstag abzuhalten hatte und in dem die Herrschaftsinsignien aufbewahrt wurden.

Deutschlands berühmtester Künstler stammt aus Nürnberg - Albrecht Dürer (1471 - 1528). In seiner Wohn- und Arbeitsstätte und in weiteren städtischen Museen lassen historisches Theater und inszenierte Ausstellungen Nürnbergs Vergangenheit als europäisches Zentrum, Industriestandort und Spielwarenhochburg lebendig werden. Markantes Monument einer großen Geschichte ist die über der Altstadt thronende Kaiserburg.

Mit dem Germanischen Nationalmuseum beherbergt Nürnberg das größte Museum deutscher Kunst und Kultur und mit dem Hirsvogelsaal den bedeutendsten Renaissance-Innenraum nördlich der Alpen. Im Stadtbild und in den Kirchen sind außerdem zahlreiche historische Meisterwerke sichtbar, etwa von Adam Kraft, Veit Stoß und Peter Vischer.

Tourist-Tipps

Zur Tourismus-Suche für Bayern

Ein fränkisches Mittelalterjuwel - Seßlach bei Coburg

Für Besucher und Einheimische gleichermaßen ist Seßlach etwas Besonderes. „Kleinod des Coburger Landes“, „Oberfränkisches Rothenburg“, „Rothenburg en miniature“ - das winzige Städtchen im Südwesten des Coburger Landes hat klingende Beinamen Und das zu Recht, wie der Besucher sofort merkt, wenn er Seßlach durch eines der drei Stadttore betreten hat. Kein Neubau, keine asphaltierte Straße, keine Fernsehantenne auf dem Dach - statt dessen Pflaster, fränkisches Fachwerk und winkelige Gässchen. Die Geschlossenheit der Seßlacher Altstadt ist einzigartig.

Man fühlt sich wie in einem mittelalterlichen Ackerbürgerstädtchen, das Seßlach seit der Verleihung des Stadtrechts 1335 ist. Und im Gegensatz zu manch anderer pittoresken fränkischen Kleinstadt wurde Seßlach vom Touristenrummel noch fast völlig verschont.
Dass die Seßlacher Altstadt heute als eine Art baugeschichtliches Gesamtkunstwerk existiert, ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer gezielten Sanierungspolitik seit Anfang der 80er Jahre des 20. Jhs.. Nicht nur die Vorzeigebauten - die gotische Johanneskirche, der dreistöckige Kornschüttboden oder das Rathaus aus dem 16.Jh. wurden restauriert, sondern nach und nach auch die „normalen“ Bürgerhäuser. Bausünden früherer Jahrzehnte wurden beseitigt, Fachwerkfassaden wieder freigelegt. Dafür wurde Seßlach bei Wettbewerben zum Thema Stadtsanierung erst Landes- und dann Bundessieger.
Nach Bodelstadt im Itzgrund ist Seßlach zweitältester Ort im Coburger Land, und nach Betzenstein in der Fränkischen Schweiz ist Seßlach die zweitkleinste Stadt Bayerns.

Aber auch das Bier ist hier etwas Besonderes. Es wird nicht in irgendeiner Brauerei gebraut, sondern im stadteigenen Kommunbrauhaus, quasi als Gemeinschaftsaufgabe. Der Gerstensaft, im Volksmund zur Erinnerung an den langjährigen Braumeister Emil Haas „Haasenbräu“ genannt, sieht auch heute noch keine Flasche von innen, denn wie in alten Zeiten wird das Bier von den Seßlachern in Eimern, Butten und Kannen nach Hause geschafft oder in Fässern in die nahegelegenen Gastwirtschaften transportiert. Beste Gelegenheit für den Besucher, das braune, starke, ungefilterte Gebräu zu probieren, bietet sich beim Seßlacher Altstadtfest Mitte August. Einen Gratisschluck bekommen die Besucher schon an einem der Stadttore, wenn sie ihren „Pflasterzoll“ entrichtet haben. Dabei sollte man es aber nicht belassen, denn Bierkenner sagen: „Erst nach dem Zweiten schmeckt’s richtig!“. Übrigens schließen jeden Samstag ab 14.00 Uhr die Stadttore - und die Innenstadt ist nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Erst ab Montag Morgen sind die Tore wieder geöffnet...

Tourist-Tipps

Zur Tourismus-Suche für Bayern

Hammelburg - die älteste Weinstadt Frankens

Das kleine Städtchen Hammelburg in der Rhön wurde bereits im Jahr 777 als Hamulo Castellum urkundlich erwähnt und ist damit die älteste Weinstadt im Frankenland. Die Weinberge am Ufer der Fränkischen Saale gehörten von Anbeginn zum typischen Anblick des Landschaftspanoramas von Hammelburg.

In der Altstadt von Hammelburg sind zahlreiche Gebäude aus mittelalterlichen Zeiten erhalten. Ein Teil der Stadtmauer und drei Wehrtürme, sowie der Marktplatz mit dem mittelalterlichen Rathaus und dem historischen Marktbrunnen. Das jahrhundertealte Bauensemble wurde gerade neu gestaltet und präsentiert sich frisch saniert im traditionellen Flair. Entsprechend urig fällt ein Besuch der Hammelburger Gaststätten und Hotelbetriebe aus. Freunde der Mittelalterarchitektur finden in Hammelburg außerdem einen idealen Ausgangspunkt für touristische Ausflüge zu den zahlreichen Burgen und Burgruinen in der Umgebung.

Tourist-Tipps

Zur Tourismus-Suche für Bayern

Die Orte an der Romantischen Straße

Für Liebhaber mittelalterlicher Stadtkerne und malerischer Schlösser ist die Romantische Straße ein Muss. Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ erfüllt diese Route von Würzburg bis nach Füssen Station um Station die schönsten Urlaubsträume. Angefangen bei den Residenzschlössern von Würzburg, die mit ihrem einmaligen Barockensemble in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurden, vorbei an Rothenburg ob der Tauber und Augsburg bis hin zum letzten krönenden Höhepunkt, der Stadt Füssen im Allgäu, die mit den zwei Märchenschlösser von König Ludwig II. auftrumpft. Dazwischen gibt es allerdings noch zahlreiche sehens- und staunenswerte historische Stadtkerne zu bewundern, etwa das kleine Dinkelsbühl mit seinem Münster und einem mittelalterlichen Karmeliterkloster und einer noch fast geschlossenen Stadtmauer. Oder die Blumenstadt Donauwörth, die mit prächtigen Bürgerhäusern und einzigartiger Rokokoarchitektur ihre Besucher verzaubert.

Der wahre Liebhaber alter Kulturtraditionen lässt bei einem Urlaub auf der romantischen Straße das Auto stehen. Die Route ist ideal, um sie als Stationentour mit dem Fahrrad zu erkunden. Auch Wanderer haben ideale Bedingungen für eine Kulturpilgerei vom Main bis in die Alpen. Von Ort zu Ort führen Wanderpfade, die sich größtenteils jenseits der Autostraßen befinden.

Tourist-Tipps

Zur Tourismus-Suche für Bayern

Texte- und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von:
Regio Augsburg Tourismus GmbH
Regensburg Tourismus GmbH
Rothenburg Tourismus Service
Tourismus Coburg Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg

Bayern-Tourismus nach Kategorien

Bayern-Tourismus nach Bezirken

Bayernweite Tourismus-Suche

Bayernkarte

Tipps des Tages

Ihr Bonuspaket

Bewerben Sie Ihr Unter- nehmen, Ihre Dienstleistungen und Ihre Produkte effektiv und kostengünstig, jetzt mit dem einmaligen Frühbucher- rabatt, oder kostenlos im Probeabo.

Regional Ferieninformationen

Regional Ferieninformationen

News der letzten 60 Tage

Galerien