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Landesausstellung Bayern - Italien

Die Römer prägten in der Provinzhauptstadt Augusta Vindelicum Kunst und Architektur, schwäbische Handelshäuser saßen in Venedig, Rom und Florenz, Casanova feierte in Augsburg deftige Orgien, Gelatieri aus den Dolomiten eröffneten in Bayern erste Eisdielen und über die Brennerautobahn wälzten sich Massen sonnensüchtiger Urlauber gen Süden. Seit sich um 15 vor Christus die Römer im südwestlichen Bayern - damals: Rätien - breit gemacht haben, verbinden 2.000 Jahre Geschichte Bayern und Italien. Die Haus der bayerischen Geschichte widmet vom 21. Mai bis 10. Oktober 2010 daher den bayerisch-italienischen Beziehungen eine eigene Landesausstellung.

Im Mittelpunkt der Ausstellung "Bayern - Italien" stehen die italienischen Einflüsse, die das Alltagsleben und die Mentalitäten in Bayern auf unterschiedliche Art und Weise geprägt haben. Schließlich vereinte vom 13. Jahrhundert bis 1806 das "Heilige Römische Reich Deutscher Nation" Bayern und große Teile Italiens. Daneben werden aber auch spannende Themen von historischen Figuren, wie z.B. von römischen Legionären oder von gelehrten Humanisten vorgestellt.
Wegen seiner römischen Vergangenheit und zahlreicher Renaissancebauten nennt sich Augsburg „nördlichste Stadt Italiens“. Die von Jakob Fugger gestiftete Fuggerkapelle in St. Anna ist der erste Bau Deutschlands im aus Italien importierten Stil der Renaissance, der Damenhof in den Fuggerhäusern der erste Profanbau der deutschen Renaissance.

In dieser von Italien geprägten Stadt richtet das Haus der Bayerischen Geschichte zwei der drei Schauen der Landesausstellung „Bayern – Italien“ aus. Das Maximilianmuseum macht unter dem Titel „Künstlich auf Welsch und Deutsch“ den italienischen Einfluss auf die Kunst Süddeutschlands im 15. und 16. Jahrhundert deutlich – unter anderem mit Werken Tizians, Dürers oder Hans Holbeins d. Ä.

Das Bayerische Textil- und Industriemuseum in Augsburg zeigt unter dem Titel "Sehnsucht, Strand und Dolce Vita" bayerisch-italienische Beziehungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sehnsucht nach Kultur, Sonne und Meer zog Italienreisende gen Süden. In umgekehrter Richtung thematisiert die dortige Ausstellung den Weg italienischer Gastarbeiter nach Deutschland und den Import italienischen Lebensgefühls von der Pizza über den Latte macchiato bis zur italienischen Mode.

Im Kloster St. Mang in Füssen dreht sich alles um Reisende zwischen den Welten, die Geschichte machten, von der Antike bis ins 18. Jahrhundert. Die Landesausstellung erzählt 2.000 Jahre Geschichte in hunderten kleiner Geschichten.

Mehr Infos zur Landesausstellung erhält man bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH unter www.augsburg-tourismus.de oder beim Haus der Bayerischen Geschichte unter www.hdbg.de.

Ort: Bayerisch Schwaben
Regierungsbezirk: Bayerisch Schwaben

Quelle: Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben
Schießgrabenstr. 14
86150 Augsburg

Tel: +49 (0) 8 21 / 450 401-0

http://www.bayerisch-schwaben.de
info@tvabs.de

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