Vielfalt der Alpen: Allgäuer Alpen - Ammergauer Alpen

Die Vielfalt der Bayerischen Alpen

Die Bayerischen Alpen stellen im riesigen Gesamtkomplex der Alpen, nur den äußersten nördlichen Rand dar, und werden auch als Nördliche Kalkalpen bezeichnet. Obwohl sie damit alle einem übergeordneten Gebirgszug angehören, sind die einzelnen Teilregionen doch wieder sehr unterschiedlich und haben ihre ganz besonderen Vorzüge. Hier werden sie in der geografischen Reihenfolge von West nach Ost beschrieben.

Allgäuer Alpen

Allgäuer Alpen Die Allgäuer Alpen sind ein Paradies für einen erholsamen Wanderurlaub. Im Schnitt verfügt jeder Allgäuer Ort über rund 80 Kilometer gepflegte, markierte und beschilderte Wanderwege. Zusammengenommen sind die Wege somit länger als Deutschlands längste Autobahn. Dazu kommen die Steige und Pfade im alpinen Gelände. Neu ist eine allgäuweite und nach Tirol und Vorarlberg grenzüberschreitende Beschilderung: Die neuen Schilder sind einheitlich farblich markiert (blau leicht, rot mittel und schwarz schwierig) und mit der durchschnittlichen Gehzeit versehen. Sieben DAV-Hütten der Kategorie I (hochalpin) sowie zahlreiche private Hütten und Alpenvereinshütten der Kategorien II und III geben Bergwanderern Unterschlupf auf mehrtägigen Touren und laden zu Pausen auf dem Weg durch die Alpen ein. Drei Klettersteige gibt es im Allgäu, alle auf Oberstdorfer Gebiet, den Mindelheimer Klettersteig, den Hindelanger Klettersteig und den Heilbronner Weg.

Allgäuer Alpen Außerdem ist der Allgäu mit dem Wintersportzentrum Oberstdorf ein Anziehungspunkt für aktive Wintersportler und Wintersportfans, die ihre Idole zur weltberühmten Vierschwanzentournee bewundern wollen. Ein ideales Skigebiet in den Allgäuer Alpen ist das Kleinwalsertal, das sich wegen seiner weitläufigen schneetiefen Hänge hervorragend zum Telemarken eignet. Zu den kulturellen Highlights dieser Region gehören zweifelsohne die beiden "Märchenschlösser", die König Maximilian in unmittelbarer Nähe erbauen ließ, Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau.

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Text- und Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung der Allgäu Marketing GmbH

Ammergauer Alpen

Kloster-EttalDie Ammergauer Alpen zwischen Zugspitze und Neuschwanstein im Herzen der Bayerischen Alpen gelegen – stehen für die einzigartige Verbindung einer unberührten Bergwelt mit kulturellen Schätzen, sowie einer umweltgerechten, touristischen Infrastruktur. Hier haben Anbieter aus mehreren Gemeinden die „Ammergäuer Alpen GmbH“ gegründet, zu der u.a. traditionelle Landwirtschafts- und Tourismusbetriebe gehören. Eine der bedeutendsten kulturellen Attraktionen ist das Kloster Ettal. 1330 gegründet thront es bis heute majestätisch in den Bergen. Auch der „Kini“, König Maximilian, hat mit kleineren Rokoko-Bauten seine Spuren in den Ammergauer Alpen hinterlassen. Schön ist es überall in den Ammergauer Alpen, von besonderer Schönheit allerdings ist das Naturschutzgebiet Saulgrub, das mit seinen Bergbächen, Wasserfällen, Berggipfeln und tiefen Schluchten an ein wahres Märchenland erinnert.

Mit Bad Kohlgrub und Bad Baiersoien befinden sich in der Region zwei der schönsten Wellnesszentren Bayerns. Mit einer Kurtradition seit 1870 ist Bad Kohlgrub der älteste Luftkurort Bayerns pberhaupt, Bad Baiersoien dagegen ist eins der jüngsten alpinen Moorheilbäder. Fitness für die Seele finden Wanderer in den Ammergauer Alpen auf einer ganz neuen Route. Hier beginnt der erste „Meditative Wanderweg“ in den Alpen.

Die Ammergauer Alpen stellen auch eine der bedeutendsten Skiregionen in den Bayerischen Alpen dar. Allein 23 Abfahrtspisten der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade befinden sich hier. Vier Skilifte fahren auf Kolben, Laber, Hörnle und Steckenberg. Mit 4,4 km geht die längste Abfahrt vom Kolben, die steilste Abfahrt dagegen ist die Freeride-Abfahrt vom Laber.

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Bildquelle: Deutscher Tourismusverband

Wettersteingebirge

Wettersteingebirge Zu Bayern gehört auch der nördliche Teil des Wettersteingebirges, welches das höchste Alpenmassiv der Bayerischen Alpen ist. Anders als die Bayerischen Gebirgsketten am Nordrand liegt das Wettersteingebirge innerhalb der Alpen. Der weite Blick ins Alpenvorland lässt sich hier nicht mehr genießen, dafür wirken die schroffen hohen Berge ursprünglicher und wilder. Gerade deshalb wird der Wetterstein wie das Gebirge auch kurz genannt wird, von Bergsteigern und Klettersportlern sehr geschätzt. Zu den verschiedenen Gipfeln des Wettersteingebirges führen neun Klettersteige. Der höchste Gipfel des Wettersteins ist der höchste Punkt Deutschlands überhaupt – die Zugspitze mit ihren beinahe 3000 Höhenmetern. Sie wird natürlich mit einer Seilbahn angefahren. Darüber hinaus sind aber noch viele andere Seilbahnen in Betrieb, um Ausflügler an die Gipfel des Wettersteins zu bringen. Diese sind oftmals weniger überlaufen als die Zugspitze, auf ihre Weise aber mindestens genau so schön.

Wettersteingebirge Zur Zugspitze hinauf fahren sieben Seilbahnen, die im Winter vor allem von Skiurlaubern genutzt werden. Das Skigebiet um die Zugspitze ist mit fast 60 Pistenkilometern das größte in den deutschen Alpen und hat einige spektakuläre Abfahrten zu bieten, eine davon ist die Kandahar-Abfahrt, die auch für Welt-Cup-Rennen genutzt wird.

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Weitere Informationen: Zugspitze und Wetterstein-Bahnen

Karwendel

Karwendel Östlich vom Wetterstein und südlich der Bayerischen Voralpen tut sich mit dem Karwendelgebirge ein weiteres alpines „Urgestein“ auf. Schroffe Felswände zu allen Seiten bestimmen das Bild. Zum Schutze dieses Naturparadieses hat sich der Verein „Alpenpark Karwendel“ gegründet. Durch seine Initiative wird die Region im Zuge des sanften Tourismus für Besucher und Gäste aufbereitet. Das Karwendelgebirge ist ein Paradies für Bergsteiger. Hier kraxelt man durch eine spektakuläre Felsenklamm und hinauf zu aufregend schroffen Gipfeln. KarwendelWasserfälle und der Ursprung der Isar sprudeln zwischen den Bergen hervor. Und inmitten dieser rauen Alpennatur verbergen sich Klöster und Wallfahrtsorte. Weiterhin ist das Karwendel ein beliebtes Ziel für Kletterer, die einen Fels umgeben von hohen Alpenwänden bezwingen wollen.

Auch als Skigebiet hat das Karwendel einige Herausforderungen zu bieten. Die Dammkar-Abfahrt ist mit 7 Kilometern Deutschlands längste Freeride-Abfahrt überhaupt.

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Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung des Alpenpark Karawendel, ©Günter Haselwanter

Bayerische Voralpen

Den westlichsten Teil der Bayerischen Voralpen bildet das Estergebirge mit dem Krottenkopf (2.086 m), dem höchsten Gipfel der Voralpen. Nordöstlich schließen sich die Gruppe von Herzogstand und Heimgarten und die langgestreckte Gruppe der Benediktenwand an. Der östliche Teil der Voralpen zwischen Isar und Inn wird als Mangfallgebirge bezeichnet, denn die Bäche Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach münden in die Mangfall, die das gesamte Gebiet entwässert und einen wichtigen Grundwasserspeicher für die Millionenstadt München bildet.

Das Bayerische Voralpenland ist weniger ein Tourismusziel aus der Ferne, sondern eher so etwas wie der alpine Hausgarten der Bayern. Gerade von München aus ist man an einem Tag schnell in den Bergen der Voralpenkette. So hat sich für sie auch die Bezeichnung „Bayerische Hausberge“ durchgesetzt. Hier genießt man die wunderbare Bergluft und den weiten Blick über das Voralpenland. Leicht lässt es sich von Hütte zu Hütte wandern, denn von ihnen gibt es viele. Durch die Voralpen führen mehrere gekennzeichnete Wanderwege. Der längste Fernwanderweg in der Region ist der Maximiliansweg, der bereits am Bodensee beginnt und erst in Berchtesgaden endet. Auch die Via Alpina führt über die Bayerischen Voralpen.

Die Wanderhütten des DAV befinden sich meist auf den Gipfeln der Berge und bieten Schlafsäle zur Übernachtung an. Wer’s komfortabler haben will, übernachtet in einer Pension in einem Alpendorf im Tal und steigt von dort aus in die Berge. Zahlreiche Gipfel sind mit der Seilbahn erreichbar. Zu den landschaftlichen Reizen der Voralpen gehören auch die vielen Bergseen, wie der Walchen- und Kochelsee, der Tegernsee und Schliersee. Skiurlauber finden im Winter Ihr Abfahrtsglück am Wendelstein.

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Chiemgauer Alpen

Chiemgauer Alpen Östlich der Bayerischen Voralpen geht’s mit den Chiemgauer Alpen weiter. Die Region rundum den Chiemsee ist ein touristisch äußerst gut erschlossenes Gebiet. Wanderwege, Radwanderwege und eine Fülle an traditionellen und modernen Kulturangeboten garantieren einen rundum ausgefüllten Urlaub. Der Chiemsee selbst ist für Wassersportaktivisten gut erschlossen, vom Tretbootfahrer bis zum Segler findet jeder sein Glück. In traditionellen Alpenorten von Traunstein bis Reit im Winkel kann man seinen Alpenurlaub mit einem größtmöglichen Service-Angebot genießen. Mit Bad Reichenhall hat das Chiemgau zudem einen der bedeutendsten alpinen Bergkurorte aufzuweisen. Der Ort unterhält sogar ein eigenes Symphonieorchester.

Im Winter verwandeln sich die Hänge der Chiemgauer Alpen in reinste Wedelparadiese. An der Winklmoosplatte gibt es bis zu 12 km lange Skipisten, in Ruhpolding und an der Kampenwand finden Abfahrtsläufer noch weitere Herausforderungen. Fast noch idealer ist das Chiemgau für Langläufer. Denn hier, wo sich im Sommer ein Wanderparadies erschließt, finden die Ausdauerläufer auf Brettern Loipen, die für ganze ausgedehnte Tagestouren reichen. Besonders schön sind die Langlaufgebiete in den südlicheren Alpenregionen um Reit in Winkel und Inzell.

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Text- und Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung des Chiemgau Tourismus e.V.

Berchtesgadener Alpen

Berchtesgaden beschließt die Bayerischen Alpen im Osten und ist quasi das alpine Paradies von Bayern. Hier befindet sich der Nationalpark Berchtesgarden, indem die alpine Wunderwelt in Flora und Fauna gepflegt und bewahrt wird. Der Königssee ist einer der schönsten Alpenseen überhaupt und der sagenumwobene Watzmann einer der beindruckendsten Berge der Bayerischen Alpen.

Zugspitze-Region In Berchtesgaden kann jede Art von Aktivurlaub gepflegt werden. Wanderer, Nordic Walker, Radler, Mountainbiker, Golfer, ja sogar Hochseilsportler finden in Berchtesgaden ideale Bedingungen. Im Winter muss man sich entscheiden zwischen Eislaufen oder Eisstockschießen auf dem Königssee oder fünfzig Kilometern Abfahrtpiste im Berchtesgadener Land. Auch Langläufer finden ihre Spuren im Schnee.

Wellness-Angebote stehen den Urlaubern sommers wie winters zur Verfügung und sorgen für vollkommene Entspannung an den freien Tagen. Ein weiter Vorzug von Berchtesgaden ist die Nähe zum Nachbarn, nur 20 km entfernt befindet sich das schöne Salzburg. Ein lukratives Ausflugsziel zum einen, mit seinem Flughafen aber auch eine praktische Verkehrsanbindung für die Anfahrt.

Während Berchtesgaden die höchsten Service-Ansprüche seiner Urlauber zufrieden stellt, bleibt es eine Region, die tief in ihren Traditionen verwurzelt ist. Besucher können hier erleben, wie bayerisches Brauchtum und jahrhundertealtes Handwerk gepflegt werden und an manche Volksfeste auch selber teilhaben.

Alles in allem könnte es wohl kaum einen grandioseren Abschluss für die Reihe der Bayerischen Alpen geben als das abwechslungsreiche Ferienparadies Berchtesgaden.

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Text- und Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung der Zugspitze-Region

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