Biosphaerenreservat & Naturparke: UNESCO

Nationale Naturlandschaften in Bayern

SperberDie Nationalen Naturlandschaften vereinen die derzeit 14 Nationalparks, 16 Biosphärenreservate und über 100 Naturparks unter einem Dach. Ziel ist es, die Gebiete durch ihren gemeinsamen Auftritt zum Inbegriff für die Schönheit deutscher Natur zu machen. Die Nationalen Naturlandschaften werden von der bundesweiten Dachorganisation der deutschen Großschutzgebiete EUROPARC Deutschland getragen sowie von den Ländern, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) unterstützt.

UNESCO-Biosphärenreservat Berchtesgaden
AlpenNatur erleben - Gesundheit spüren

WatzmannDas Biosphärenreservat Berchtesgaden umfasst derzeit den Nationalpark Berchtesgaden und sein Vorfeld. Geprägt von den schroffen Gebirgsstöcken der Berchtesgadener Alpen erstreckt sich das Biosphärenreservat Berchtesgaden im äußersten Südosten Deutschlands über eine Fläche von 460 km². Als Deutschlands einziges "Alpen-Biosphärenreservat" bietet es in seiner faszinierenden Berglandschaft ganz besonderen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Darüber hinaus ist es ein von der Berglandwirtschaft und der Salzgewinnung unter Tage geprägter Kulturraum, der eine Vielzahl von Gästen anlockt.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1990
  • Größe: 46.710 ha
  • Geographische Lage: Das Biosphärenreservat Berchtesgaden liegt im Südosten der Bundesrepublik Deutschland im Freistaat Bayern und grenzt an das österreichische Bundesland Salzburg an. Es umfasst eine Fläche von mehr als 460 km² und beinhaltet als Kern- und Pflegezone den gesamten Nationalpark Berchtesgaden.
  • Landschaften: Hochgebirge, Wälder, Almen
  • Internet: http://www.nationale-naturlandschaften.de

Nationalpark Berchtesgaden
Die Wildnis kehrt zurück

KoenigsseeHoch, wild und schön - "König" Watzmann thront über Berchtesgaden und blickt hinab auf sein Reich: den Nationalpark Berchtesgaden. Im einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands finden zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen ein Zuhause. Natur Natur sein lassen - so lautet das Motto in den Bergen und Tälern rund um den weltbekannten Königssee. Doch der Nationalpark Berchtesgaden ist weit mehr als "nur" ein Schutzgebiet - er ist Arbeitgeber, bedeutender Wirtschaftsfaktor, Erholungsgebiet, Versuchsgebiet für moderne Informationstechnologien, Zentrum der Klimaforschung, Anziehungspunkt für Wissenschafter zahlreicher Fachrichtungen, alpinistische Herausforderung und vieles mehr.

Der Nationalpark Berchtesgaden liegt im Süden Deutschlands im Freistaat Bayern - direkt an der Grenze zu Österreich. Er umfasst eine Fläche von rund 21.000 ha und befindet sich vollständig in Staatseigentum. Anteil am Nationalpark haben die Gemeinden Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Ramsau. Die höchste Erhebung im Nationalpark Berchtesgaden ist der Watzmann mit 2713 m ü.NN - und damit auch der zweithöchste Berg Deutschlands. Den tiefsten Punkt markiert der Königssee mit 603 m ü.NN.

AzaleenBereits im Jahre 1910 wurde der südöstliche Teil des heutigen Nationalparkgebietes als "Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen" auf einer Fläche von 8.600 ha ausgewiesen. Ziel war die Eindämmung des seiner Zeit florierenden Handels mit Alpenpflanzen. Im März 1921 wurde das Schutzgebiet erweitert zum "Naturschutzgebiet Königssee". Am 1. August 1978 trat die "Verordnung über den Alpen- und den Nationalpark Berchtesgaden" in Kraft: der Nationalpark war geboren.

Heute bietet das Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee seinen Besuchern eine Vielzahl von Angeboten - vom gemütlichen Familienausflug über Pferdeschlittenfahrten im Winter bis hin zu geführten Touren zu den anspruchsvollen, hohen Gipfeln des Nationalparks.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1978
  • Größe: 20.804 ha
  • Geographische Lage: Der Nationalpark Berchtesgaden liegt im Südosten der Bundesrepublik Deutschland im Freistaat Bayern und grenzt an das österreichische Bundesland Salzburg an. Er umfasst eine Fläche von 210 km² und befindet sich ausschließlich in staatlichem Eigentum.
  • Landschaften: Laub-, Bergmisch- und Nadelwälder, Latschengebüsche, Almweiden, alpine Matten, Zwergstrauchheiden, Felsfluren, Moore, Bäche und Seen
  • Internet: http://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de/

Nationalpark Bayerischer Wald
Grenzenlose Waldwildnis

Bayerischer WaldFast hundert Jahre hat es seit der Gründung des weltberühmten Yellowstone-Nationalparks gedauert, bis auch in Deutschland am 7. Oktober 1970 der erste Nationalpark - der Nationalpark Bayerischer Wald - eröffnet wurde. Seit seiner Erweiterung im August 1997 erstreckt er sich mit einer Fläche von 243 Quadratkilometern um die Bayerwaldberge Falkenstein, Rachel und Lusen und bildet zusammen mit dem angrenzenden Nationalpark Sumava in Tschechien das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas.

"Natur Natur sein lassen" lautet die Philosophie, und in der Tat, nirgendwo zwischen Atlantik und Ural dürfen sich die Wälder mit ihren Mooren, Bergbächen und Seen auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer einmaligen wilden Waldlandschaft, einer grenzenlosen Waldwildnis, entwickeln.

Über 300 km hervorragend markierte Wanderwege und 200 km Radwege führen die Besucher naturschonend zu den "Highlights" des Nationalparks. Sogenannte Erlebniswege zeigen die unbeeinflusste Waldentwicklung der drei natürlich vorkommenden Waldregionen Bergfichten-, Bergmisch- und Aufichtenwald, aber auch die Einzigartikeit von Hochmooren und Schachten sowie mehrhundertjährige Urwaldrelikte mit Fichten, Tannen und Buchen riesigen Ausmaßes.

LuchsDie beiden Besucherzentren Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal und Hans-Eisenmann-Haus bei Neuschönau bieten den Gästen mit modernen, hoch interessanten Ausstellungen tiefe Einblicke in die wilde Waldnatur. Umgebende Tier-Freigelände mit weitläufigen Gehegen und Volieren ermöglichen teils "hautnahen" Kontakt zu den heimischen Tieren des Bergwaldes.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1970
  • Größe: 24.217 ha
  • Geographische Lage: Zentraler Teil des Bayerischen Waldes, der zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Europas darstellt.
  • Landschaften: Als Teil des alten Gebirges dominieren die Urgesteine Granit und Gneis. Große Höhenunterschiede (600 - 1453 Meter über ü. NN) und raues, niederschlagsreiches Klima mit schneereichen Wintern sind für die Entstehung von drei natürlichen Waldformationen verantwortlich
  • Internet: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/

Naturpark Bayerischer Wald

Naturpark Bayerischer WaldIm Südosten der Bundesrepublik, zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Er gehört zu den größten Naturparks Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldschutzgebietes Mitteleuropas. Mit einem Anteil von etwa 50% ist der Wald das bestimmende Landschaftselement. Die höchste Erhebung ist mit 1456 m der Große Arber. Kaum ein anderer Naturpark kann vom Naturhaushalt her eine ähnliche Vielfalt bieten: von den Donauauen bis hin zu den Hochlagen-Fichtenwäldern und den Hochmooren im bayerisch-böhmischen Grenzgebirge. Die natürlichen bzw. noch recht naturnahen Wälder in der Grenzregion und die attraktive und historisch gewachsene Kulturlandschaft des übrigen Naturparkgebietes machen den Naturpark Bayerischer Wald zu einem wichtigen Baustein im Schutzkonzept für die Großlandschaft des Bayerischen Waldes.

Tuerkischer EnzianZahlreiche Tier- und Pflanzenarten finden hier letzte Rückzugsgebiete. So leben hier z. B. noch Luchs, Auerhuhn, Fischotter und Flussperlmuschel. Auch die Naturparkflora enthält etliche Kostbarkeiten wie z. B. den Ungarischen Enzian, die Hollunderorchis oder die Arnika. Der Bayerische Wald ist für seine vielfältige Tradition und sein Brauchtum bekannt, wie kaum eine andere Region. Ob Prozessionen, Reiterwallfahrten oder zünftige Volksfeste, das ganze Jahr über spüren Sie als Gast die Verbundenheit mit althergebrachten Bräuchen und Sitten.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1967
  • Größe: 307.700 ha
  • Geographische Lage: Bayerischer Wald zwischen Donau und Böhmischer Grenze
  • Landschaften: Nadelwald, Mischwald, Fließgewässer, Moor, Grünland
  • Internet: http://www.naturpark-bayer-wald.de/

Naturpark Altmühltal

Mitten in Bayern liegt der Naturpark Altmühltal, eine der beliebtesten Urlaubsregionen Süddeutschlands. Einmalige Naturschauspiele und wertvolle Landschaftsräume sind hier bewahrt, bedeutende Zeugnisse der Kulturgeschichte erhalten und zahlreiche Attraktionen für Besucher geschaffen. Entdecken Sie einen faszinierenden Landstrich Bayerns. Unterwegs mit dem Boot, dem Rad oder zu Fuß gibt es prächtige Schlösser, erhabene Burgen und herrliche Kirchen und Klöster zu bewundern. Bestaunenswert sind auch die vielen römischen Zeugnisse im Altmühltal: Gutshöfe, Kastelle und Wachtürme wurden wieder so aufgebaut wie sie einst am Limes standen. Noch weiter zurück in der Geschichte der Region entführen die Steinbrüche und die Fossilienmuseen im Naturpark.

Beeindruckende Jurakalkfelsen, sanfte Flusswindungen oder sonnige Talhänge - das Land im Altmühltal hat viele Gesichter. Zu den schönsten und bekanntesten gehören der Donaudurchbruch zwischen Kelheim und Kloster Weltenburg, die Felsengruppe "12 Apostel" bei Eßlingen nahe Solnhofen und das Naturdenkmal "Steinerne Rinne" bei Wolfsbronn. Die Beispiele machen deutlich: Die Landschaft ist wertvolles Erbe - und ihre Schönheit allein ist Auftrag genug, sie zu schützen.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1969
  • Größe: 2.962 km²
  • Geographische Lage: Zwischen den Ballungszentren Nürnberg / Fürth / Erlangen / Schwabach / Augsburg / Regensburg
  • Landschaften: Mischwald, Fließgewässer, Trockenbiotope, Wacholderheiden, Kalk- und Dolomitenfelsen; Geländeausformung: Mittelgebirgslandschaft - Vielgestaltige südliche Frankenalb
  • Internet: http://www.naturpark-altmuehltal.de/

Die Rhön - Land der offenen Fernen

Die Rhön ist wegen ihrer reich strukturierten Wald- und Grünlandstandorte, sowie den weitgehend waldfreien Hochlagen, eine der attraktivsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands gelegen im Dreiländereck zwischen Bayern, Hessen und Thüringen. Durch die Abgeschiedenheit an der innerdeutschen Grenze und die starke Heimatverbundenheit der Bevölkerung ist ein bemerkenswerter Naturraum mit einer weitgehend intakten Kulturlandschaft erhalten geblieben. Die herausragende Qualität der Kulturlandschaft war der Grund für die internationale Anerkennung der Rhön als Biosphärenreservat der UNESCO 1991.

Daten & Fakten

  • Gründungsjahr: 1991 - Anerkennung durch die UNESCO
  • Größe: 184.939 ha
  • Geographische Lage: Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen
  • Beteiligte Bundesländer: Bayern, Hessen und Thüringen
  • Beteiligte Landkreise: Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen
  • Anzahl der Einwohner: rd. 162.000
  • Landschaften: Mittelgebirge mit markanten Kegeln und Kuppen, weiten Talauen, Hochmooren, Wiesen und Weiden, naturnahen Wäldern
  • Meereshöhe: Mittelgebirge 250-950 m ü.N.N.

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