Bayrische Wälder: Bayerischer Wald - Oberpfälzer Wald

Bayerns Waldlandschaften

Die meisten Menschen denken an das Hochgebirge, wenn sie nach Bayerns Naturschönheiten gefragt werden. Zugegeben, die Alpen sind imposant mit ihren landeshöchsten Gipfeln, aber sie sind bei Weitem nicht das einzige Urlaubsparadies in Bayern. Bis zur nördlichen Grenze erheben sich die grünen Waldlandschaften Bayerns und sind zusammen mit einer Fülle an Freizeitangeboten nicht gerade winzig.

Der Bayerische Wald

Bayerische Wald Endlose Wälder, mächtige Bergesrücken, die sich mit sanften Kuppen abwechseln, kleine Bergseen, darüber zarte Nebelstreifen und Ausblicke bis in die Alpen. So zeigt sich die größte Waldlandschaft Mitteleuropas - und bestimmt auch die eindrucksvollste: der Bayerische Wald. Auf rund 6.000 Quadratkilometern breitet er sich zwischen Donau, Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze aus. Hier erlebt man grüne Natur mit klaren Bächen und Seen in der reinsten Luft, die man in der Bundesrepublik gemessen hat. Entlang der Grenze zu Tschechien liegt Deutschlands einziger Urwald, der Nationalpark Bayerischer Wald. Im Kerngebiet des Nationalparks gedeiht eine Natur, die von Menschen vollkommen unberührt ist. Mit seiner Erweiterung im Jahr 1997 entstand Europas größtes Wald-Natur-Schutzgebiet. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Sumava, liegt hier im Herzen Europas nun das größte Naturschutzprojekt auf dem Kontinent. Wer die Regeln des Parks respektiert und sich ruhig verhält, kann Tierarten beobachten, die schon als ausgestorben galten, wie Luchse oder Fischotter.

Bayerische Wald Zu den natürlichen Attraktionen des Waldes gehören aber auch die hohen Berge, die Gipfel bis zu 1.500 m Höhe erreichen wie beispielsweise Arber, Rachel, Lusen, Osser, Dreisessel oder Brotjacklriegel. Neu ist der „Goldsteig“. Ein Qualitätswanderweg, der zu den Top Trails of Germany gehört. Er zieht sich auf zwei Wegevarianten und insgesamt 660 Kilometern von Marktredwitz bis Passau. Der Bayerische Wald ist aber nicht nur das ideale Urlaubsparadies für Wanderer sondern auch für Skiurlauber, denn im Winter verwandelt er sich in ein tief verschneites Ski- und Schlittelparadies. Abfahrten in allen Schwierigkeitsklassen und 2000 Kilometer gespurte Loipen können befahren werden, leistungsfähige Lifte bringen die Aktivurlauber an den Start.

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Der Oberpfälzer Wald

Oberpfälzer Manche bezeichnen den Oberpfälzer Wald als das Paradies auf Erden. Angesichts all der barocken Engel, der Feldkapellen, Kloster- und Wallfahrtskirchen, der Prozessions- und Sühnekreuze, Marterl, Bildstöcke und zahllosen Plätze von fast unirdischer Ruhe könnte man dem zustimmen. Aber die besinnliche, zur inneren Einkehr und zum geruhsamen Wandern einladende Seite ist eben nur eine von vielen des Oberpfälzer Waldes. Klar, die trutzigen Burgruinen und sagenumwitterten Schlösser, die malerische Landschaft mit ihren sanft geschwungenen Hügeln und schattigen Tälern sind wie geschaffen für eine langsame Gangart. Aber die Oberpfalz kann auch ganz anders.

Man werfe nur im Sommer einen Blick ins Oberpfälzer Seenland. Dort, wo noch vor zwei Jahrzehnten Braunkohle abgebaut wurde, tummeln sich heute Wassernixen und Froschmänner. Plantschen, Segeln, Windsurfen, Wasserskifahren und am Abend ein lauschiges Sommernachtsfest feiern, direkt am Wasser, mit Lichtergirlanden, "Steckerlfisch" und einem kühlen Bier: Steinberger See, Murner See, Brückelsee, Hammersee und Eixen­dorfer See ziehen Wassersportler und Sonnenhungrige, Camper und Angler gleichermaßen in ihren Bann. Hinzu kommt die Kartbahn in Wackersdorf. Hier treffen sich schnelle Fahrer, auch aus der internationalen Szene.

OberpfälzerUm einen großen Fisch an die Angel beziehungsweise in den Kochtopf zu bekommen, fährt man noch besser ins Land der tausend Teiche. Zahllos sind die Fischweiher um Tirschenreuth, im Rußweihergebiet bei Eschenbach und zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf. Forellen, Hechte und Karpfen sind hier in ihrem Element und sorgen dank der fachkundigen Gastgeber der Region für kulinarische Höhepunkte. Ein Großteil der Karpfen, die in Deutschland verzehrt werden, kommen aus dieser Region.

Eine tiefgründige Erkundung des Oberpfälzer Waldes kann man im wahrsten Sinne des Wortes im Bayerisch-Böhmischen Geopark in Windischeschenbach unternehmen. Dort, wo sich Europas geologische Mitte befindet und zwei Urkontinente aufeinandertreffen, wird die spannende erdgeschichtliche Vergangenheit sicht- und erlebbar. Jahrmillionen haben hier ein Mosaik unterschied­lichster geologischer Formationen, vielfältige Gesteine und abwechs­lungsreiche Landschaftsbilder geschaffen.

OberpfälzerZwei Freundschaftsradwege verbinden den Oberpfälzer Wald mit dem tschechischen Nachbarn - der historische Bockl-Radweg und der Bayerisch-Böhmische Freundschaftsweg. Wer in Wanderstiefeln unterwegs ist, sollte sich den neuen Qualitätswanderweg „Goldsteig“ nicht entgehen lassen. Er führt auf seiner ersten Etappe auf rund 200 Kilometern von Marktredwitz nach Bayerisch Eisenstein. Das Waldnaabtal, weite Blicke über das Land und viele phantastische Burgen sind die Höhepunkte dieses Abschnitts. Der Goldsteig kann auch als Wanderung ohne Gepäck gebucht werden. Viele Gastgeber haben sich im Oberpfälzer Wald auf Wanderer spezialisiert und gehören der Kooperation „Gehnuss-Gastgeber“ an. Insidertipps und regionale Küche zeichnen diese „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zusätzlich aus.

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Das Fichtelgebirge

Fichtelgebirge Wie tief die vielfältige Natur des Fichtelgebirges mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre die Menschen immer schon berührt und angesprochen hat, beweist die schier unerschöpfliche Menge an Sagen und Märchen, die hier entstanden ist. Moorgeister, Zwerge, Ritter, Prinzessinnen…Wirklich tritt man im Fichtelgebirge in eine andere Welt ein – man fühlt sich wie im Lande „Es-war-einmal“. Fast unheimlich ist die Fülle an Möglichkeiten, die hier tiefe Wälder und Höhenzüge, dunkle Höhlen und Felslabyrinthe dem Urlauber bieten: Wandern, Reiten und Surfen, Tennis, Golf, Schwimmen, Fahrradtouren und Mountainbiken, Nordic-Walking und Flugzeug-Rundflüge.

Und auch für das Wintervergnügen ist gesorgt, mit einem riesigen Loipen- und Abfahrtsnetz für Skifahrer und Schneemannbauer können sich jedes Jahr am Bau des größten Schneemanns von Deutschland in Bischofsgrün beteiligen.

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Der Frankenwald

Der Frankenwald am nördlichen Ende von Bayern, gern auch die grüne Krone Bayerns genannt, ist – wie die Bezeichnung „frank“ vermuten lässt, von seiner großen Weitläufigkeit geprägt. Hohe Berge, ausgedehnte Täler und gerodete Hochebenen vermitteln das Gefühl der Weite. Das Schiefergebirge Frankenwald schließt sich unmittelbar an den Thüringer Wald an und bildet mit ihm zusammen eins der größten geschlossenen Waldgebiete Mitteleuropas.

Weitere Informationen und Urlaubstipps auf: Der Frankenwald  ist das Herz des Naturparks Frankenwald, in dem die touristische Erschließung stets im Einklang mit der Natur verläuft. So folgen zahlreiche Wanderwege den besonderen natürlichen Gegebenheiten des Waldes. Auf Naturlehrpfaden erkundet man Gewässer und Gesteinsschichten des Waldes. Mit insgesamt 3.000 Kilometern markierter Wanderstrecken bietet der Frankenwald eine erschöpfende Auswahl für jeden Wanderurlaub.

Wer sich im Urlaub rundum erholen und entspannen will, ist im Naturpark Frankenwald genau richtig. In Thermalbädern wie dem Bayerischen Staatsbad Bad Steben sowie in zahlreichen Wellnesszentren können gestresste Menschen in aller Ruhe neue Kräfte sammeln.

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Die Fränkische Schweiz

Fränkische Schweiz Zwischen Bamberg, Nürnberg und Bayreuth liegt die Fränkische Schweiz, ein Naturpark, der historische Kulturschätze und eine herrliche Waldlandschaft zu einem romantischen Urlaubserlebnis verbindet. Zum märchenhaften Anblick der Fränkischen Schweiz gehören zahlreiche Burgen und Schlösser, über hundertsiebzig sind auf dem überschaubaren Gebiet erbaut worden, ganze 35 können auch heute noch besucht und besichtigt werden. Zum „Märchenland“ Fränkische Schweiz gehören aber nicht nur stumme Zeitzeugen aus Stein. Lebendige „Sehenswürdigkeiten“ kann man in den Wildparks besuchen, in denen die schönsten Bewohner des Waldes unter natürlichen, artgerechten Bedingungen leben und bestaunt werden können, darunter der Wildpark Hundshaupten, der 2007 Deutschlands beliebtester Streichelzoo wurde. Schloss Memmelsdorf Andernorts kann man die Vergangenheit selbst wieder zum Leben erwecken wie z.B. bei den Ritterspielen von Schloss Thurn, wo den ganzen Tag nach mittelalterlicher Manier gespielt wird. Spielerisch geht’s auch im Wunderland Plech zu, dem phantasievollen Freizeitgelände für Kinder. Mit ihrer bildschönen Landschaft und der Fülle an Erlebnisangeboten hat sich die Fränkische Schweiz zu einem Märchenland für den Familienurlaub entwickelt.

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