Wandern: Fernwandern - Alpenwanderungen

Wandern für die Seele

Immer mehr Menschen suchen in den Ferien einen Ausgleich zu ihrer Arbeit, die bei vielen vorwiegend am Schreibtisch stattfindet, und so gewinnt der Wanderurlaub seit Jahren an Popularität. Kein anderes Bundesland hat dabei so vieles und so unterschiedliches zu bieten wie Bayern. Dabei ist es erstaunlich, wie viele Seiten der Gesellschaft sich plötzlich dem Wandern zuwenden. Esoterik, Philosophie, Kultur… Mit Büchern wie „Ich bin dann mal weg“ von Harpe Kerkeling werden gar uralte Traditionen zum allerneusten Trend gemacht. In Bayern waren sie nie verschwunden.

Fernwandern über die Alpen

Fernwandern über die Alpen Urlauber, die für ihren Wanderurlaub die sportliche Herausforderung suchen, können gar nichts Besseres für ihren Urlaub planen, als eine ausgiebige Bergtour in den Alpen. Das Laufen in den gesunden Höhenlagen regeneriert den Organismus und bei Gipfelaufstiegen schöpft man die eigenen körperlichen Kräfte auch schon mal bis an ihre Grenzen aus und wird auf dem Gipfel mit einem wahrlich erhebenden Anblick belohnt. Über die Die Alpen führen zwei europäische Fernwanderwege, hier auch Via Alpina genannt. In einer 7-Tage-Wanderung gelangt man von Oberstorf nach Meran in Tirol. Oder man startet in Oberstorf über den Großen Walserweg zum schweizerischen Chur. Ideal für ein verlängertes Wochenende ist der Heilbronner Höhenweg in den Allgäuer Alpen. Ein weiterer Fernwanderweg folgt den Spuren des Königs Maximilian durch die Alpen. In 22 Etappen führt der Maximiliansweg durch das Alpenvorland von Lindau am Bodensee bis nach Berchtesgaden.

Wer sich ca. dreißig Tage Urlaub leisten kann und ein gutes Durchhaltevermögen hat, kann auch die Tour München-Venedig angehen. Auf ihr werden verschiedene Wanderrouten zu einem Fernwanderweg verbunden. Mit dem Voralpenland, dem Karwendel und der Überquerung mehrerer Gletschergebiete, bis hin zum italienischen Tirol erlebt man auf dieser Wanderreise so ziemlich alle Facetten des Alpengebirges.

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Gebuchte Alpenwanderungen

Fernwandern über die Alpen Urlaubsveranstalter bieten geführte Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsklassen an. Übernachtungen und Halbpension sind dann bereits vorgebucht und bei Komfortwanderungen wird sogar der Rucksacktransport vom Veranstalter übernommen. Hierzu finden Sie verschiedene Anbieter auf Oase-Alpin.

Selbständig von Hütte zu Hütte

Man kann eine Alpentour aber auch als Alleinreisender angehen, sollte sich dafür jedoch gründlich vorinformieren. Nützliche Tipps und Hinweise findet man auf Wanderpfa.de.

Eine Wanderung von Hütte zu Hütte lässt sich gut vorausplanen. Dank der Internetseite „Hüttensuche“ des deutschen Alpenvereins kann man passende Hütten in der gewählten Region schon vorab finden und sich telefonisch anmelden.

Pilgern

Jesuskreuz Die Entwicklung vom ehrgeizigen Langstreckenwandern zum beschaulichen Wandern für Herz und Sinne hat schon vor einigen Jahren eingesetzt. Und so nimmt es eigentlich nicht Wunder, dass auch das Pilgern wieder neu entdeckt wurde. Wenn dann auch noch eine Berühmtheit, der man so viel Besinnlichkeit gar nicht zutraut, ein Kultbuch über das Pilgern schreibt, muss man sich über gar nichts mehr wundern. Spätestens seit Harpe Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ zum Bestseller gemacht hat, ist Pilgern Kult und die Deutschen sind die Weltmeister des Pilgerns geworden. Zumindest ist jeder zehnte auf dem Jakobsweg in Spanien ein Deutscher.

Aber immer mehr deutsche Pilgerfans entdecken auch, dass sie gar nicht wie Kerkeling nach Spanien fahren müssen, um den Jakobsweg in glühender Hitze zu bepilgern. Auch in Deutschland gibt es Jakobswege. Sie alle führen nach Santiago de Compostela, und die meisten führen durch Bayern. Dank der katholischen Traditionen Bayerns findet der Pilgerwanderer hier zahlreiche Wegstationen, die der Besinnung auf Gott die schönsten Gelegenheiten bieten. Uralte Klöster und wundertätige Kunstwerke liegen am Wegesrand der Bayerischen Pilgerpfade.

Pilgern in Oberbayern Pilgern, so lautet das geflügelte Wort, heißt: Mit den Füßen beten. Dabei ist jedem selbst überlassen, ob er alle katholischen Rituale erfüllt oder es bei der Anbetung von Gottes Natur belässt. Pilgerwege stehen allen offen, die Wandern als eine aktive Begegnung mit der Natur empfinden, als eine Abkehr vom Alltag und Hinkehr zu inneren Werten, zu sich selbst, zu Gott, zum Sinn des Lebens ganz allgemein. Pilgerstrecken sind deshalb auch nicht von großen sportlichen Herausforderungen geprägt, sondern führen vor allem durch besonders schöne Landschaften und sind über große Strecken recht einfach zu bewandern. Damit eignen sie sich für jeden, der Spaß am Laufen hat, vom Kind bis zum hochbetagten Senioren. Das Tempo bestimmt der Pilgerer selbst.

Jakobswege in Bayern

In Bayern wurden mehrere historische Teilabschnitte des Jakobsweges durch Beschilderungen und Aufbereitungen wieder nutzbar gemacht. Die meisten Wegstrecken liegen in Oberbayern, von wo der Jakobsweg weiter ins Salzburger Land führt. Zusätzlich wurde ein Teil des Jakobsweges im Fichtelgebirge wieder nutzbar gemacht.

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Pilgerweg Vianova

Der Pilgerweg Vianova (also: Neuer Weg) wurde 2004 ganz neu angelegt. Er verbindet verschiedene Abschnitte von klassischen Pilgerwegen und fügt auch einige Verbindungsstrecken hinzu. An der Vianova liegen zahlreiche Klöster, Kirchen und Kapellen.

Wallfahrt Regensburg-Altötting

Altötting Das weltweit berühmteste Pilgerziel in Bayern ist die Schwarze Madonna von Altötting. Ihr werden Wunderkräfte nachgesagt, im 15. Jahrhundert soll zu ihren Füßen ein totes Kind wieder zum Leben erweckt worden sein. Jährlich pilgern etwa eine Millionen Menschen zur Gnadenkapelle in Altötting. Der klassische Pilgerweg beginnt in Regensburg und führt über 111 Kilometer mit Zwischenstation in verschiedenen Klöstern nach Altötting. Zu Pfingsten wird diese Wallfahrt zu einer regelrechten Völkerwanderung, an der sich bis zu 8000 Pilgerer beteiligen.

Bergwelt statt Burnout – Meditatives Wandern an der Zugspitze

Auch wer’s nicht so mit der Religion hat, findet in Bayern Angebote, um sich vom Stress des Alltags zu erholen und auf innere Wert zu besinnen. Auf Entspannung mitten in der Natur setzt auch ein Wanderführer in den Ammergauer Alpen, der das ganze Jahr über Seminare zum Stressabbau anbietet. Auf ausgedehnten Wandertouren lernen die Teilnehmer einfache Techniken zum Abschalten.

YogaOb die Yoga-Übungen „Fünf Tibeter“, Farbmeditationen oder spezielle Atemschulung – die geführte Wanderung vermittelt an den drei Tagen alles, „was den Kopf frei macht“. Beim Intensiv-Training ziehen sich die Teilnehmer sogar in die Natur des wilden Ammergebirges zurück. Abends werden am Lagerfeuer noch Steaks gebrutzelt, bevor man sich in den Schlafsack kuschelt und unterm Sternenhimmel schlummert. Tagsüber marschiert die kleine Gruppe durch die Landschaft und hält immer wieder inne, um Atem- und Entspannungsübungen zu machen. Schon nach drei Tagen sollen die Teilnehmer in der Lage sein, auch in stressigen Situationen dank einfacher Tricks einen kühlen Kopf zu bewahren. Kleiner Tipp für Entspannungs-Einsteiger: Beim Wandern einfach die Schritte von 1 bis 20 zählen und wieder bei eins beginnen.

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Text mit freundlicher Unterstützung der Tourismusgemeinschaft Zugspitz-Region

Wandern ohne Gepäck im Frankenwald

Der Frankenwald hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Drehkreuz des Wanderns entwickelt und hat nun ein neues verlockendes Angebot. Aktive können das grüne Paradies ganzjährig ohne Rucksack erobern. Speziell ausgesuchte wanderfreundliche Unterkünfte bieten Gepäcktransfers von Hotel zu Hotel.

Der Frankenwald ist ein wahrer Wanderwald. Das sagen Aktivurlauber, die bereits einen Teil der 3.000 Kilometer markierten Wanderstrecken durch den Naturpark abgelaufen sind. Mehrtägige Wanderungen ohne Gepäck sind auf den folgenden Strecken zwischen dem Grünen Band mit Thüringen im Norden und Kulmbach, der heimlichen Hauptstadt des Bieres, im Süden möglich: Frankenweg, Fränkischer Gebirgsweg, Burgenweg, auf den Europäischen Fernwanderstrecken Nr. 3 und 6 sowie auf speziellen Themenwegen. Ein Sommer-Highlight ist die dreitägige Wanderung auf dem Frankenweg, die mit einer feucht-fröhlichen Floßfahrt auf der Wilden Rodach abschließt.

Im Herbst bietet eine dreitägige Wanderung auf dem Burgenweg eine willkommene Abwechslung für Kulturliebhaber. Hier gilt es auf der Burg Lauenstein das Geheimnis der Weißen Frau zu lüften, auf der Festung Rosenberg in Kronach die Gemälde des Renaissancemalers Lucas Cranach d. Ä. zu bestaunen und in Kulmbach, der heimlichen Hauptstadt des Bieres, den Gerstensaft zu testen. Auf dem Burgenweg gibt es für Wanderer gleich zwei Möglichkeiten, ohne Gepäck drauf los zu wandern: entweder mit Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft oder mit Hilfe der Bahn, die die Wanderer am Abend zu ihrem festen Hotel zurückbringt.

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Text mit freundlicher Unterstützung von: FRANKENWALD TOURISMUS Service Center

Spaßwandern

Eine ganz neue und äußerst gesunde Form des Wanderns wird seit 2009 im fränkischen Thalmässing angeboten. Gesünder als das Wandern ist bekanntlich nur das Lachen, und so war es logisch, dass einmal der erste deutsche Spaßwanderweg angelegt werden musste. Auf drei Touren kann man insgesamt zwanzig Kilometer Spaß erwandern.

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Bilder mit freundlicher Unterstützung des
Tourismusverband München-Oberbayern e.V.

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